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Juli // August Bücher

Siddharta – Hermann Hesse

Ein Buch mit simpler Sprache über Siddharta und seinem Weg zur Erleuchtung aka das Entblättern des eigenen Egos. Buddha taucht als Nebencharakter auf. Die Unterschiedlichen Ebenen sind offensichtlich, drängen sich aber auch nicht unnötig auf. Ich finde Hesses Charaktere am Anfang oft Nervig, überheblich, anstrengend. Dadurch bekomme ich einen gewissen Abstand zu dem Buch und lese es ohne viele Erwartungen, und während ich da so locker vor mich hin lese merke ich, wie ich mich immer mehr wieder erkenne. Ich würde Hesse durchaus zutrauen, dass das kein Zufall ist. Defintiv ein must read!

City of Girls – Elizabeth Gilbert

Ich mag Elizabeth Gilbert wirklich sehr seht gerne. Eat Pray Love hat einiges in mir ausgelöst. Aber leider haben mich ihre fiktiven Bücher noch nie wirklich gepackt. Ich hatte sehr große Hoffnung für City of Girls. Ich mein ein 22 Jähriges Mädchen, welches in den 20ern nach New York zieht. Was kann da schief gehen? Hm … ein sich verfriemelnder Plot? Ein uninteressanter Hauptcharakter? Zu viele Worte und zu wenig Atmosphäre? Kinder, ich weiß es nicht. Es schleppt sich halt einfach.

Narziss und Goldmund – Hermann Hesse

Ja, die Männlichkeit. Aber dann auch wieder die Atmosphäre. Es ist komisch, das man Bücher nicht unabhängig von der Zeit, Stimmung und dem Ort lesen kann, in dem man sich gerade selbst befindet. So werde ich auch jedes Buch mit dem Vergleichen, welches ich davor gelesen habe. Es gibt demnach wohl keine Subjektive Rezension eines Buches oder Filmes. In einer anderen Lebenssituation hätte mich das Buch vielleicht mehr oder weniger gepackt, begeistert oder inspiriert. Ich konnte Narziss und Goldmund nicht ohne eine gewisse Skepsis lesen. Ohne ein leicht überhebliches, amüsantes Lächeln. Auch hier gab es wie bei Steppenwolf Gedanken und Passagen die mich sehr berührt haben. Ich mag Hesses Sprache, das detailfreudige Umschreiben ohne zu Blumig zu werden. Die mitschwingende Ironie. In die Gemütlichkeit konnte ich mich reinkuscheln, für den Rest, war gerade nicht die richtige Zeit.

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