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Mai // Juni Bücher

Ihr seht ich habe mir wieder ein bisschen Zeit gegeben. Leise Still und heimlich ist mein inner „Hochleister“ wieder durchgekommen und ich bin von „Ich will dieses Jahr mehr lesen“ zu „Ich lese jeden Monat vier Bücher gerutscht“. Also habe ich gesagt Nope, dieses Pattern erkenne ich und lasse es los. Bissel hab ich trotzdem gelesen, so here we go:

Vater Unser – Marilyn French

5/10

Nach ‚Frauen‚ und ‚Tochter ihrer Mutter‚ zwei Bücher von Marylin French die mich sehr beeindruckt haben, war ich von ‚Vater Unser‘ leider etwas enttäuscht. French schreibt sehr liebevoll und detailliert. Sie ist eine sehr feministische Autorin ohne die Moralkeule zu schwingen. Manchmal tut es fast weh wie subtil sie Sexismus in ihren Büchern thematisiert. Also definitiv eine Autorin die ich jedem ans Herz legen würde. Aber wie gesagt ‚Vater Unser‘ hat mich leider nicht abgeholt.

Playing High Five – Katrin Bongard

9/10

Bis jetzt mein Lieblingsbuch aus der Playing Reihe. Die neuen Erzählperspektiven reihen sich Nahtlos in das Playing-Gefühl ein und bringen gleichzeitig neue frische Gedanken. Berlinflavor, Kunstgedanken und eine Priese Glamour!

Choral am Ende der Reise – Erik Fosnes Hansen

6/10

Joah. War ganz nett. Ganz gemütlich zu lesen. Interessant strukturiert aber jetzt auch (für mich) nichts weltbewegendes.

The Heart goes Last – Margaret Atwood

5/10

Das Buch hat sehr sehr stark und Stimmungsvoll angefangen. Fast schon Stephen Kings-esque. Zur Mitte hin flachte es leider ab und auf den letzten Metern musste ich mich richtig überwinden das Buch zu Ende zu lesen. Irgendwie nicht ganz Fleisch, nichts ganz Fisch.

Blaue Stunden – Joan Didion

7/10

Ein Memoir der Autorin über ihre gestorbene Tochter. Wuselig aber irgendwie trotzdem liebevoll. In sehr kleinen Kapiteln geschrieben weswegen man es gut Portionsweise vorm einschlafen lesen konnte. Aber ich könnte mir vorstellen das es im Englischen besser sein könnte.

Steppenwolf – Hermann Hesse

6/10

Ja, ich bin immer noch auf meiner Klassiker Mission. Ich wurde von meiner Mutter schon gewarnt das Steppenwolf ein Männerbuch ist. Und oh boy was she right. Gab es einen Frauencharakter der nicht Objektifiziert (ist das ein Wort?) wurde? (Freut euch auf meine Narziss und Goldmund Review hust hust). Aber nun gut, andere Zeit, andere Gedanken. Oder? Ja ich sehe das ‚Steppenwolf‚ seine Daseins und Stellenwert Berechtigung hat. Es waren auch drei oder vier wirklich powerfule Gedanken dabei, die mich sehr beeindruckt haben. Ansonsten … joah halt nen Buch über einen Mann der halt so durchs Leben stolpert. Vielleicht bin ich aber auch noch zu Jung. Oder zu emanzipiert.

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